Der BBL-Klub Science City Jena trennt sich gleich von sechs US-amerikanischen Spielern. Angeführt wird die Gruppe der Abgänge von Joe Wieskamp. Damit steht der Thüringer Klub vor einem umfangreichen Kaderumbau in der Sommerpause.
Science City Jena befindet sich mitten in einer intensiven Transferperiode: Der Basketball-Bundesligist aus Thüringen verabschiedet sich von insgesamt sechs US-amerikanischen Spielern. Angeführt wird das scheidende Sextett von Joe Wieskamp, der zu den bekanntesten Akteuren im Jenaer Kader zählte.
Der Abgang gleich einer ganzen Gruppe ausländischer Profis stellt den Klub vor erhebliche Planungsaufgaben. Sechs Spieler auf einmal zu ersetzen, bedeutet für die Verantwortlichen von Science City Jena einen massiven Umbruch – sowohl sportlich als auch organisatorisch. Die Kaderstruktur muss in der Sommerpause nahezu neu aufgebaut werden.
Wieskamp galt als einer der prägenden Akteure der Jenaer Mannschaft. Sein Abgang wiegt besonders schwer, da er als Führungsspieler eine wichtige Rolle im Team einnahm. Wohin es ihn und seine ehemaligen Teamkollegen zieht, ist bislang nicht bekannt.
Der Kaderumbruch bei Science City Jena reiht sich in eine ligaweite Transferbewegung ein: Wie die easyCredit BBL berichtet, hatten allein in der abgelaufenen Saison 53 Nachverpflichtungen einen messbaren Einfluss auf den Kampf um die Playoffs sowie auf den Abstiegskampf – ein Zeichen dafür, wie dynamisch und kompetitiv der Transfermarkt in der Basketball Bundesliga geworden ist.
Für Science City Jena beginnt nun die entscheidende Phase der Kaderplanung für die kommende Spielzeit. Die Verantwortlichen werden schnell handeln müssen, um die entstandenen Lücken mit geeigneten Verstärkungen zu schließen und die Mannschaft konkurrenzfähig aufzustellen.
